FF

Doppelt geküsst hält besser<3
Beautiful Girl<33

<33

..tüdelüüü^^

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no.37 [iwie magsh die zahl ned xD]

~Olivia's Sicht~

Nach einigen Minuten -geschätzten 10- in denen ich auf dem Klodeckel saß und meine Nägel inspiziert habe, ob sie vielleicht abgesplittert sind, stehe ich auf, zupfe erneut an meinen Klamotten rum, verlasse die Kabine, ignoriere jegliche Blicke der Typen und verlasse schon schnell wie es nur geht das Männerklo. Nach einem Blick in den Spiegel mache ich mich auf den Weg zu den Jungs, doch ich muss fest stellen, dass die nicht mehr da sind.

Entsetzt, verwirrt und verletzt lasse ich meinen Körper auf einen Stuhl fallen und bestelle mir beim Kellner, welcher mich nun misstrauisch mustert und wohl aussschau nach einem der Twins hält einen Drink.

Wenige Minuten später kommt der Typ mit eben diesem Drink wieder, stellt ihn mir vor die Nase und schaut mich an. Ich lege meinen Kopf schief und ohne groß darüber nach zudenken deute ich dem Typen sich gegenüber von mir zu setzten, was dieser auch gleich macht. Wasn wunder... hät ich echt nicht gedacht... denke ich mir und verdrehe innerlich die Augen über den Typen, da er wohl so ist wie alle anderen auch.

"Wie gehts?", fragt der Typ und schaut mich fragend an. Bei seinen Worten schwindem meine Gedanken, er wäre wie alle anderen sofort wieder. Der ist schwul! Aber sowas von! Ich zucle die Schultern und nehme einen Schluck von dem bunten Cocktail und verziehe darauf mein Gesicht. Was zu Hölle is da drin? "WAS IST DAS?", frage ich entsetzt und rieche an dem Getränk. Der Typ grinst. "Alles, was dich deine Schlechte Laune vergessen lässt...", flötet er. Ich zucke die Schultern und nehme einen extra großen Schluck von dem... sagen wir Gesöff. Nach ungefähr dem halben Glas fange ich auch schon an der Typen mein halbes Leben zu beichten. Dieser hört mir gespannt zu. Der is' echt sympatisch der Typ. Ich glaube de versteht mich sogar...

"Ja... und jetzt sind sie weg! Beide.", seufze ich. Der Typ, Martin heißt er übrigens, zieht seine Augenbrauen zusammen, schaut mich mitleidig an und greift nach meinen Händen. Ich hab natürlich nix dagegen. Ob das daran liegt dass er schwul ist oder eben, dass ich nun schon den ganzen Drink ausgetrunken habe, weiß ich nicht so Recht... aber wie auch immer. "Ich versteh dich total, Süße. Ich könn't mich ja zwischen den Beiden auch nich' entscheiden! Die sind einfach zu schnuckelig.. aber dass sie dich so sitzegelassen haben.. na ja.. das is' mies! Aber... du spielst ja auch nur mit ihnen... wobei bei Bill hastu wiriklich verliebt geschaut und-" "Ich hab WAS?" "Ehm... Ja... Süße, deine Augen! Das ist der Spiegel zu deiner Seele. Und die haben sowas von geglänzt! Und das lag nicht an den Getränken oder dem Zigarettenrauch hier im Club. ich hab da ein Auge für, Schätzchen... glaub mir.", sagt er und zwinkert mir zu. Ich seufze. "Ich glaube ich geh dann besser nach Hause...", murmele ich und suche meine Tasche und meine Sweat Jacke. Martin nickt. "Kann... kann ich deine Handynummer haben? Du bist n echt toller Seelenklempner!", murmele ich beinahe peinlich berrüht. Martins grinst mich an und schreib mir seine Handynummer auf den Arm. "Danke.", bedanke ich mich, drücke meinem gerade neu gewonnenem schwulem Freund einen dicken Kuss auf die Wange und stehe auf. "Meld dich dann...", ruft er mir zu und zwinkert noch einmal. Ich nicke. "Und du behalts für dich, ja?", Er nickt und ich verlasse den Club nun entgültig. Auf dem Weg nach Hause -der letzte Bus ist genau vor 12 Minuten gefahren, also bin ich gewzungen zu Fuß zu gehen- hole ich mein Handy raus, speichere Matrin's Nummer ein und überlege ob ich mich bei Bill melden soll.

Danke für den echt tollen Abend.

Ich überlege ob ich das abschicken soll. Vielleicht versteht er das dann ja gar nicht ironisch, wie ich es meine und denkt, das würde nun auf dauer so okay sein... das würde allgemein so okay sein! Ich meine, hallo? Er hat mich, Olivia Taylor einfach sitzen lassen.. ne.. das wird er schon noch zu spüren bekommen, dass man mit mir NICHT so umgeht. Und Tom ist auch nicht gerade besser... bei ihm macht es mir nur nicht so viel aus.. wobei egal ist es mir auch nicht! Ich muss mir was richtig mieses einfallen lassen... bei Tom weiß ich was! Da reicht es ja, wenn ich vor seinen Augen so richtig mit Bill rum mache! Das stört ihn. Das seh ich einfach... das hab ich davor auch schon gesehen... aber was mach ich mit Bill?! Ich überlege, schaue mir die Nummer auf meinem Arm an und nähere mich immer mehr meinem Haus. Ich schicke die SMS an Bill schließlich unverändert ab und komme zu Hause an, wo ich mich gleich in mein Bett lege und dank Martin's Drink auch gleich ins Reich der Träume befördert werde.

18.6.07 21:06


Chap. 36 *LOVE IT*

Bills Sicht

Tom erscheint schnell, nachdem ich ihn angerufen habe. Er kommt mit großen Augen auf mich zu. "Bill, das war jetzt kein Scherz oder?" Ich grinse überdreht. "NEIIIN!" Lache ich und falle ihm um den Hals. Er wirbelt mich einmal herum und schaut mich immer noch fassungslos an. "Das.. Das ist so GEIL! Wie.. Wie hast du das geschafft? Und wann gehts los? Und ach das ist einfach so HAMMER!" Ich grinse. "Tjaa, ich habe mich mit ihm unterhalten und dabei auf ganz cool gemacht.. Ihm hats gefallen." Er schlägt bei mir ein. "Du bist halt der Beste." "Ich weiß." antworte ich nur. Georg kommt von hinten mit drei Sektgläsern, Gustav folgt ihm auch mit einem. "Auf uns!" schreit Tom und wir lassen die Sektgläser aneinander klingen und dieser Ton ist so schön, so schön wie das, was möglicherweise vor uns liegt! "Cheers." grinse ich und trinke einen großen Schluck. Vielleicht einer von vielen zukünftigen..

Mich hält es nicht lange im 'Looop', mich zieht es nach Hause, zu meiner Mutter, ich muss mit ihr reden, es ihr erzählen und sie überzeugen dass das die beste Chance ist die wir kriegen können. Und dann könnte ich morgen gleich diesen Peter Hoffmann anrufen, beziehungsweise meine Mutter. Es soll so schnell wie möglich los gehen, ich kann es kaum erwarten, eine Plattenfirma zu begeistern und zu sehen, wie es weiter geht. Ich bin so nah dran, meinen größten Traum zu erfüllen, meinen, Toms, Georgs und Gustavs. Wir verabschieden also bald und Tom und hüpfen ganz uncool aufgeregt nach Hause, total überdreht und nervös. Aber sie kann ja nicht nein sagen, oder? Unmöglich! Auf dem Heimweg fällt mir dann auch Liv ein. "Scheiße! Ich hab Liv vergessen." seufze ich, plötzlich ernüchtert. Tom grinst nur. "ist du gut, wenn du nicht nur nach ihrer Pfeife tanzt." Ich lache. "Vielleicht.. Und eigentlich ist mir das auch grad egal, ich will das einfach nur noch fest machen! Endlich!" Damit spreche ich aus, was er denkt. Wie immer.

"MAMA!" schreit Tom durch das ganze Haus, als er die Haustür aufschließt. "Hey, vielleicht pennt sie schon." brumme ich, schließlich will ich sie doch auf keinen Fall verärgern. "Jaja. MAMA?" brüllt er trotzdem noch einmal, mindestens genauso laut. Ich verdrehe die Augen. "Mama? Bist du hier irgendwo?" frage ich wesentlich leiser und laufe ins Wohnzimmer. Da sitzt sie lächelnd im Sofa. "Danke Bill, wenigstens ein Sohn der nicht gleich das ganze Haus zusammenschreit." Hinter seinem Rücken zeigt Tom mir den Mittelfinger, grinst aber. Er ist halt impulsiver als ich.

Er holt tief Luft. "Mamasumusseserlaubnplattenvertragundbillhatmimtypngesprochen, alsommanager,neunddaswirdwasdumussurzustimmn!" bringt er in einem Tempo heraus, bei dem nicht nur meine Mutter verwirrt schaut. Auch ich habe kein einziges Wort verstanden. Hilfesuchend schaut sie mich an. "Ist irgendwas passiert?" Da hält es auch mich nicht mehr in meiner lässigen Pose: "JAAA!" kreische ich auf. Sie hält sich die Ohren zu. "JUNGS!" ruft sie aus und lehnt sich zurück. "Könnt ihr mich mal langsam, LEISE und deutlich aufklären?" fragt sie lächelnd. "Also, ich hab mit nem Produzenten gesprochen, wir müssen nur noch anrufen, du musst zustimmen, die andern Eltern also von Juschtel und Georg natürlich auch, aber du halt auch und naja, dann haben wir ein Produzententeam und wir kriegen einen Plattenvertrag!" erzähle ich nicht minder euphorisch aber kontrollierter als Tom vorher. Dabei grinse ich ununterbrochen, mein Bruder ebenso.

Unsere Mutter umarmt uns, grinst ebenfalls wie ein Honigkuchenpferd. "Ich wusste immer, ihr schafft es mal." "Das heißt du erlaubst es?" fragt Tom, kurz vor einem hysterischen Anfall. "Natürlich, was denkst du denn!" grinst sie. "Meint ihr ernsthaft, ich würde euch eine solch Chance vermiesen?" Sie grinst weiter. "Außerdem, so zwei weltberühmte Söhne, denen die Groupies hinterherlaufen haben doch auch was." scherzt sie und lacht los.

Keiner wusste damals, wie war das werden würde..

18.6.07 14:49


35. <33

~Olivia's Sicht~

Toms hand fährt zärtlich über meine Wange, über die Schulter, zur Hüfte und rutscht dann wieder hoch, während sie unter mein T-Shirt krabbelt. Ich werde meinen Kopf wieder in den Nacken, seufze genießerisch und konzentriere mich voll und ganz auf Tom. Seine Berührungen. Seine Lippen an meinem Hals. Seine Zweite Hand auf meinem Hintern. Seine Erste Hand, welche sich nun bis zu meinem BH Verschluss durchkämpft.

Ich öffne meine Augen wieder und schaue mir Tom an. Seine Wimpern so lang, dunkel und geschwungen, dazu seine geschlossenen Augen, welche seine Wimpern nur betonen.  Seine Lippen mit dem Piercing drinnen, welche sich über meine Schulter entlang küssen. Ich löse meine eine Hand aus Toms nacken, ziehe im die Käppi vom Kopf, werfe sie ziellos in die kabine. Der Käppi folgen auch das Schweißband und sein Kopftuch, ebenso wie das Haargummi, welches seine Dreads zusammenhält.

Seine Dreads fallen ihm ins Gesicht  und verteilen sich gleichmäßig auf seinem Kopf. Ich streiche ihm über die Wange, lasse meine Finger zu seinem Kinn fahren und hebe es an. Tom schaut mich mit seinen Haselnussbraunen Augen an. Das Glitzern in seinen Augen bringt mich zum Schmunzeln. Ich ziehe ihn am Kinn zu mir rüber und drücke ihm einen sanften Kuss auf die Lippen. Tom erwiedert diesen Kuss und bringt seine Zunge mit ins Spiel. Völlig aus der Puste löse ich eben diesen Kuss nach ein paar Minuten wieder auf.

Toms hand auf meinem Hintern rutscht zu meinem Hosenstall. Von allen Sinnen verlassen bin ich nicht in der Lage in irgendeiner Weise zu reagieren -wobei ich auch ehrlich gesagt keine Ahnung habe, wie ich hätte reagieren sollen. Seine kurzen Küsse zwischendurch bringen einen aber auch einfach durch einander und dazu noch seine Hände, die man irghendwie am ganzen Körper gleichzeitig spürt und welche einen ganz wuschig machen. Ja... Tom weiß ganz genau, wie, wo und wann er was zu machen hat. Wie er jemanden richtig um den Verstand bringt und wie er mit einem Mädchen umgehen muss, damit er bekommt, was er will... wäre da nicht -mal wieder- dieses störende Gerät namens Handy.

Denn in just dieser Sekunde, als Tom mir die Hose runter ziehen will, fängt es an zu bimeln. mal wieder. Genervt und wutentbrannt lässt Tom von mir ab und kramt in seiner Hosentasche nach dem Telefon. Ich für meinen Teil mache mir meine Haare neu, knöpfe meinen Hosenstall wieder zu, zupfe mein Oberteil zurecht und setzte mich auf den Klodeckel, die Füße angewinkelt, damit man sie von Außen auch ja nicht sehen kann.

"Was gibts, Bill?", fragt Tom sichtlich genervt. Doch diese genervtheit verfliegt bei den Worten, die Tom ins Ohr gerufen werde. Ich kann sie zwar nich verstehen, aber ich kann Bills Stimme hören, dass sie aufgeregt sein muss und Toms Handeln nach zu Urteilen wars das auch für heute. Dieser sammelt nämlich. während er telefoniert seine Sachen wieder ein, legt auf, macht sich alles wieder um Kopf udn schaut mich entschuldigend, ja fast flehend an.

"Bill... also wir bekommen vielleicht einen Plattenvertrag... und... naja.. falls Bill fragt du warst aufm Klo, oder so. Gut?" Ich nicke nur Geistesabwesend und sehe dann Tom hinterher, der die kabine verlässt und mich nun hier alleine lässt. Na toll... 

14.6.07 15:32


viierundreiißiisch [nich so viel schnaps!]

Bills Sicht

Leicht durch den Wind folge ich dem Typen in den Barbereich, wo wir uns hinsetzen. Viele Leute klopfen mir im Vorbeigehen auf die Schulter, sprechen ein paar lobende Worte aus doch ich ignoriere sie einfach, setze mich dem Mann gebenüber hin. Er winkt dem Kellner. "Zwei doppelte Wiskey. Ist doch okay, oder?" Er wirft mir einen fragenden Blick zu, ich nicke. Ich bin sprachlos. Er ist eben auf mich zugekommen. "Peter Hoffmann mein Name, Produzent. Wir sollten uns mal unterhalten." Und damit war er vorraus gegangen. Und ich? Gefolgt natürlich! Sollte das unsere lang lang ersehnte Chance sein? Erst mal ist er still, zündet sich eine Zigarette an und wartet auf den Kellner. Dann fängt er an zu reden.

"Ich habe euch gesehn, auf der Bühne. Ihr seid gut. In euch steckt ein großes Potenzial. Eigene Texte?" "Ääh, ja, sie sind von mir.." stammele ich vor mich hin. Okay Bill. DAS IST EIN PRODUZENT!!! Du reißt dich jetzt zusammen! Du bist der coole und lässige Bill, den Liv Taylor so liebt! Wer Liv Taylor verzaubert, schafft auch diesen Produzenten. Also AUGEN AUF UND DURCH!! Ich atme tief durch. "Ich habe die Texte geschrieben, die andern drei haben die Musik dazu erfunden. Alles Eigenregie." erzähle ich gesprächiger. Er lächelt freundlich. "Es ist ein sehr guter Ansatz. Naja, um es kurz zu machen: Ich bin auf der Suche nach einer jungen Band, die Talent hat, das es wert ist, gefördert zu werden."

Ich wage kaum zu atmen. Will er damit andeuten dass er.. Dass wir?! "Und Sie denken, wir sind eine solche Band?" frage ich langsam nach. Er grinst. "Was würdest du denn sagen? Seid ihr eine solche Band?" Okay, jetzt ist Selbstbewusstsein und Arroganz gefragt. "Natürlich, für mich steht das außer Frage." Er nickt anerkennend. Innerlich strecke ich mir selbst den Daumen hoch. Manche Menschen sind doch einfach zu leicht zu durchschauen. "Erzähl mir etwas über eure Band, ich brauche ein genaues Bild bevor ich irgendwas sage." meint er und schaut mich gespannt an. Er will mich auf die Probe stellen, ich spüre es genau. Also gut, werde ich ihm versuchen etwas zu bieten. Ich fange an zu erzählen.

"Also.. Der Gitarrist, der mit den Dreads, das ist mein Bruder Tom. Wir haben schon früh angefangen, zusammen Musik zu machen, es war nicht besonders gut, wir hatten ein Keyboard als Drums und so weiter, als Rhythmus eben. Wir hatten Spaß dabei und das ist bei der Musik die Hauptsache." Der Produzent hat sich in seinem Stuhl zurück gelehnt, raucht genüsslich und hört mir zu. Er sieht angetan aus. Immerhin etwas. Mit neuem Mut fahre ich fort. "Er ist mein Zwillingsbruder. Irgendwann haben wir Georg, den Bassisten und Gustav, den Drummer getroffen. Sie fanden, dass man uns unbedingt helfen muss und so sind wir schnell Freunde geworden. Ich texte ein bisschen auf Englisch, auf Deutsch, verschieden und das gebe ich ihnen dann. Manchmal singe ich ihnen auch ne Melodie vor."

Ich lege eine kurze Kunstpause ein, um meine Worte wirken zu lassen. Dann mache ich weiter. "Irgendwann haben wir ein fertiges Lied, proben es und nehmen es in unsere Auftritte mit rein. Wir treten überall auf wo wir können, es macht uns Spaß. Wir sind richtig gute Freunde inzwischen und wollen immer weiter Musik machen. Wir nennen uns Devilish. Das ist eigentlich so im Groben unsere Geschichte."  Er lächelt. "Das klingt sehr gut, finde ich. Was hältst du davon, wenn du mal mit deinen Bandkollegen redest, dann mit euren Eltern und dann bei mir anruft? Ihr könnt mal im Studio vorbei kommen, euch dort alles anschauen.. Ich kann euch die drei andern aus meienm Team vorstellen und wenn ihr wollte machen wir einen Vertrag. Dann nehmen wir ein paar Songs auf und es wäre doch gelacht, wenn wir keinen Plattenvertrag an Land ziehn würden!"

Ich schaue ihn sprachlos an. so schnell und so einfach? ES klingt alles.. Zu einfach. So leicht und.. So unglaublich? "Und das ist jetzt keine Verarsche oder so, das ist Ihr Ernst?" frage ich noch einmal ungläubig nach. Er lacht auf. "Natürlich ist das mein Ernst, Bill. Ich mache keine witze wenn es um so ernste Dinge geht. Ich sehe in euch wirklich ein großes Potenzial, ihr seid einfach anders. Hier, meine karte." Er hält mir eine kleine, unscheinbare, weiße Karte hin und ich packe sie sorgfältig in meine Tasche. "Danke! Ich melde mich! Bestimmt! Gleich morgen!" rede ich hektisch vor mich hin und er lacht schon wieder. "Bill, keine Panik. Wir haben doch Zeit.." Er verabschiedet sich und ich starre ihm noch lange nach. Ich renne sofort in den Backstagebereich und sehe Georg und Gustav an ihren Instrumenten hantieren. "IHR GLAUBT NICHT WEN ICH EBEN GETROFFEN HABE!!!" "Nen Geist?" fragt Georg belustigt. Ich bringe kein Wort heraus, realisiere, was gerade passiert ist.

13.6.07 21:40


Kapitel 33 [ schnapszaaahl! +ein ausgeb+ xD]

~Olivia's Sicht~

Ich könnte schwören, ich hab einen der Jungs meinen Namen sagen sollen... na wie auch immer. Ich bin's ja gewöhnt. Was ich nicht gewöhnt bin, auch auch gar nicht sein will, ist dieses abweisende Verhalten von Tom. irgendwie... -auch, wenn ich es nicht zugeben will- es tut weh! Ich seufze. Olivia, das hast du dir alles selber zu zuschreiben! Du musste diese dämliche Wette gar nicht mit machen! Du bist so egoistisch! Dir geht es nur um deinen Scheiß Stolz und nicht um deren und auch deine Gefühle... . ich seufze erneut und stelle mich nach Hinten zu ein paar anderen Leuten, die die Jungs als Delivilish wohl schon öfters gesehen haben und zu mögen scheinen. Nach einer kurzer Ansage, welche mit lauten Beifall gekührt wird tretet die Vier auf die Bühne. Ein Blonder setzt sich hinter das Schlagzeug, ein dunkelhaariger stellt sich mit einem Bass hin. Tom an eine e-gitarre -also Gitarre hätte ich ihm jetzt mal voll nicht zu getraut- und Bill hinter sein Mikro.

Bill strahlt eine einzigartige Aura aus. Es passt einfach alles. Die Umgebung, das Licht... die Bühne, die band, Bill! Er ist ein wirklicher Bühnenmensch. Seine Ausstrahlung hat sowas einzigartiges. Bill räuspert sich, ehe er anfängt den Song an zu kündigen. "So... als Erstes einen meiner Lieblings songs... er ist schon fast Antik! Wie auch immer.. hier ist Lebe die Sekunde!".

Ich lausche den Anfangstönen der Gitarre und muss zuzgeben, dass Tom wirklich gut ist. Ich kenne einige Gitarrenspieler.. und Tom, der hat was! Er kann's einfach! Irgendwann setzt dann zur melodie Bills rauchige, sanfte Stimme ein und transportiert mich sofort in eine andere Welt. Lebe die Sekunde, lebe jeden Tag, jede jede Stunde wie du's doch magst... lebe die Sekunde, lebe jeden Tag, lebe jede Stunde, wie dus... Und das soll Bill schreiben? Wow... ist ja schon mal gut... wirklich gut! Ich beobachte Bill. Sein Blick scheint nach mir zu suchen. Ich muss lächeln und beobachte ihn weiterhin.

Auf der Bühne scheint er wie ausgewechselt. Einr richtige Rampensau! Eindeutig! Aber auch Tom ist ein unglaublicher Poser, wie ich feststelle. ich schaue ihn mir an... kurz doch in just diesem Moment entdeckt er mich und erwiedert meinen Blickkonakt. Ein Schauer läuft mir den Rücken runter. Was für ein komisces Gefühl... Toms gesicht bekommt einen eigenartiges Ausdruck, bis er mir zugrinst. Doch dieses Grinsen... es ist... es ist einfach nur total prono! Ohne scheiß! Ich muss aufpassen, dass mir meine Knie nicht wegknicken. Schnell gucke ich wieder weg. Der nächste Song heißt Rette mich [+einbauen musste weils passt^^+]. Bill zog sich einen Barhocker hin, setzte sich drauf und spannt das Mirko in die Halterung.

Zum Ersten Mal alleine... in unserem Versteck.. ich seh noch unsre namen an der Wand und wisch sie wieder weg... ich wollt dir alles anvertraun... warum bist du abgehaun, komm zurüück... nimm mich mit! Komm und rette mich... ich verbrenne innerlich!...

Eine Gänsehaut breitet sich auf meinem Körper aus. Bill singt so.... gefühlvoll... dieser Text... er ist so... wow. Bill verteift sich richtig in den Song... er lebt ihn. Er scheint so verletzt und verletzbar da oben... bei dem Song. Ob es ihm so geht? Ging? Ob er diese Situation über sich geschrieben hat? Kurz vor Ende des Songs gehe ich wieder zum Backstagebreich. 

"Ihr wart toll!", rufe ich Bill zu, als er völlig verschwitzt wieder kommt, gefolgt vom Rest der band. Bill lächelt mich stolz an. "Dankeschön, ich-", weiter kommt er nicht, da tippt ihn jemand von hinten an. Bill deht sich um hört dem typen zu, dreht sich wieder zu mir um. Seine Augen glitzen. "Wow... eh... ich bin mal für ne halbe Stunde weg... der Typ fande uns gut... es ist Produzent, ich-", wieder kam er nicht weiter, da nicke ich einfach und zeige ihm, dass er gehen soll, was er auch tut. ich lächle ihm noch nach. Produzent... hört sich ja mal ganz gut an. ich lehne mich an die Wand und stelle fest, das dass hier ein ziemlich dunkles Eck ist., Gerade will ich wieder zurück in den Club, als mir jemand die Hand auf den Mund legt und mich mir sich zieht.

Anfangs bin ich einfach nur geschockt, doch kurz darau bemerke ich an den handgriffen, wer dieser Typ ist. Tom. Er drückt mich an die Wad, hält mir noch immer den Mund zu und im Schatten erkenne ich, wie er leicht grinst. ich dagegen schaue ihn erschrocken an. Tom bäugt sich zu mir rüber, nimmt seine hand von meinem Mund und verschließt diesen mit seinen Lippen. Sofort durchfließt mich ein Gefühl von Befriedigung. Tom stolpert rückwärte, zieht mich mit sich mit und schließlich kommen wir bei den Klos an. Männerklos. Tom zieh mich immernoch mit sich mit, in eine Kabine und schließt dann die Tür ab. "So sieht Bill uns nicht.", haucht er und gibt mir gar keune Chanhce zu antworten, denn da liegen seine Lippen wieder auf meinen. 

Ich verhacke meine Beine an seinen Hüften, schlinge meine Arme um seinen Hals und lasse mich voll und ganz auf seinen Kuss ein. 

13.6.07 21:07


Zweiunddreißig [..32..]

Bills Sicht

Lässig an die Wand gelehnt warte ich, bis Liv fertig herunterkommt. Dabei betrachte ich mir wieder diese süßen Kinderbilder. Was müssen ihre Eltern damals stolz auf sie gewesen sein - beziehungsweise müssen es heute noch sein. Obwohl man es als Eltern wahrscheinlich nicht so toll findet, wenn die Tochter jedes Wochenende von einem neuen Typen abgeholt wird und bald die ganze Schule durch hat. Seltsamerweise ist es mir total egal, mit wem sie schon etwas hatte und mit wem nicht. Da hüpft sie schon gut gelaunt die Treppe runter und hakt sich bei mir ein. "Wir können!" "Alles klar.." gebe ich nur zurück und gehe den Gartenweg entlang bis zur Straße, die Straße entlang und zum Bus, der auch schon bald kommt. Ich steige ein und ziehe sie galant mit hoch, sie dankt es mir mit einem engelhaften Lächeln.

"Was spielt eure Band so, ich hab euch noch nie gehört?" fragt sie und schaut mich an. Ich überlege kurz, wie ich den Sound von 'Devilish' am besten beschreiben soll. "Es ist was ziemlich eigenes, geht Richtung Rock." "Und wer hat die Songs geschrieben?" Ich grinse. "Also die Texte sind von mir, die Musik vom Rest." Sie schaut mich bewundernd an. "Und das kannst du, so Texte verfassen?" "Naja, ob ichs kann sollte mal besser jemand anders beurteilen." lache ich. "Aber ich machs ganz gerne." "Wenns nicht gut wäre, würdet ihr wohl kaum im 'Looop' auftreten." grinst sie. Ich lehne mich zurück, lege einen Arm um ihre Schultern. "Wo du Recht hast hast du recht.." antworte ich unverbindlich und schaue nach vorne, wo ich schon die richtige Haltestelle ausmachen kann. "Aussteigen." sage ich nur kurz und sie folgt mir aus dem Bus hinaus, wo sie erst mal stolpert und mir in die Arme fällt. "NIcht so stürmisch, junge Dame.. Wir sind hier in der Öffentlichkeit." meine ich nur trocken, als sie sich an mich klammert um nicht umzufallen.

"Ha ha." grummelt sie nur und rückt ihre Schuhe gerade. "Mit den Absätzen könnte ich auch nicht laufen." ich verdrehe die Augen und ziehe sie mit. "Los komm, die andern drehn sicher schon durch wenn ich nicht komme. Der Sänger ist ja bekanntlich am wichtigsten." Sie lacht nur und folgt mir ohne zu Zögern in den Backstagebereich des Clubs. Wir treffen auf Tom. "Hey Tom." Sie hebt die Hand zum Gruß und lächelt leicht. Wieso gibt mir das einen Stich - wenn auch nur einen winzig kleinen, vielleicht Stecknadelmäßig - ins Herz? "Liv.. Olivia Taylor, was für eine Ehre." höre ich Toms ironische Stimme und er streift sie leicht im Vorbei gehen. Was war DAS denn bitte?

"Du musst jetzt leider nach vorne in den Club gehn, tut mir Leid, aber wir müssen nur die Instrumente stimmen und so weiter und naja, du kannst uns ja dann beim Auftritt sehn, okay?" mit diesen Worten schiebe ich Liv Richtung Ausgang und gebe ihr noch einen Kuss auf die Wange. Sie lächelt, winkt und verschwindet durch die Tür. Ich gehe zu den andern Jungs. "Na Bill, wenn das nicht die berühmte Olivia Taylor war!" grinst Gustav sofort anzüglich. "Ja, nicht wahr Bill? Ich dachte immer die wär doch so ne Schlampe?" Er lacht leise. Ich grinse nur. "Tja Jungs, ihr braucht euren Neid nicht so verbergen.. ich weiß, dass ihr gern an meiner Stelle wärt." Die beiden lachen nur und schütteln den Kopf. "Die sieht zwar aus wie ein Engel, aber nein danke.. Brauch ich nicht." antwortet Gustav und widmet sich seinen Drumsticks.

Tom schaut mich mit einem undefinierbaren Blick an. Unnahbar. Undurchdringlich. Neid? Nein, Tom beneidet mich nicht. Oder doch, das ist es. Tom beneidet mcih. Ich muss grinsen. "Na Tom, neidisch?" frage ich lachend. "Nein Bill. Darauf bestimmt nicht." lächelt er und reibt sich leicht die Hände. Er verunsichert mich. Nicht zeigen. "Ist klar, Brüderchen." Ich drehe mich um, suche mein Mikro und schalte es einmal ein und aus um zu sehen, ob es funktioniert. Ich zeige NICHT, wie nervös ich gerade bin.

13.6.07 20:45


Chap#31.

~Olivia's Sicht~

 

Unruhig -weshalb auch immer- welze ich mich im Bett hin und her. Irgendwas will mich umbedingt wach bekommen. Was auch immer es ist, das bekommt erstmal einen Freiflug in den Mülleimer.

Gequält öffne ich also meine Augen, schaue mich in meinem Zimmer um und muss fest stellen, dass ich Gestern Abend vergessen habe, die Rollos runter zuziehen und die Sonne mich nun in vollsten Zügen blendet. Ich kneife meine Augen wieder zusammen und grabsche blind nach meinem Handy auf meinem Nachttisch. Gefunden, schatte ich meine Augen mit meiner Hand ab, entsperre mein Handy und schaue auf den Display. Eine Kurzmitteilung erhalten. Gespannt öffne ich sie und erblicke Tom's Namen bei Absender.

Gerne! Fühl dich gespaziertgangt! :D

Steht dort geschrieben. Sofort fallen mir die Massen SMS von Gestern Nacht ein. Ebenfalls wie mein heutiges Date. Eigentlich fast ein doppelsate. Immerhin sind beide Zwillinge in der Band. Oh man... wie das wohl ausgehen wird? Ich bin gespannt... und leider auch ziemlich nervös!! Toms Letzte Bemerkung in seiner SMS verpasst mir jedoch ein angenehme und äußerst seltene Morgenlaune. Lächelnd spaziere ich ins badezimmer, dusche mich, ziehe mich an und style mich, bevor ich am Treppengelender runterrutsche und im Erdgeschoss ankomme. Noch immer bei Bester Laune stolziere ich in die Küche, wo ich mir einen Kaffee schnappe und dazu ein leckeres Schokocrossiant. Schnell gefrühstückt beschließe ich mich heute ein wenig um mein Aussehen zu kümmern. Das heißt ein richtiger Beauty-Day.

Nach ganzen Vor- und Nachmittag verbringe ich also damit, meine Nägel zuz feilen, zu lackieren und das insgesammt 3 Mal. Mir ein paar Masken auf zulegen, Augenbrauen zupfen... naja das volle Programm eben. Frisch und wie neu geboren lasse ich mich gegen halb 6 rückwärts auf mein Bett fallen, als passend dazu wieder mein Handy klingelt.

Ich bin um kurz nach 6 da. Bis dann. :*, Bill!

Bei dieser Nachricht erschrecke ich mich beinahe. Das heißt ich hab nicht mehr viel Zeit, um mich fertig zu machen... zumindest nicht soviel Zeit, wie normaler weise. Wobei ich das wichtigste nun eh schon gemacht habe. Ich musste mich nur anziehen, schminken, stylen und das wars auch schon. Etwas entspannter, nach dieser Erkenntnis husche ich zu meinem Kleiderschrank und suche das Perfekte Outfit raus, wobei ich erneut fest stelle, dass ich unbedingt einkaufen muss! MUSS!! Eine Lila Bermuda, ein Schwarzes Neckholder top mit grauen Punkten und dazu schöne Absatzschuhe. Passend zum Outfit, nicht zu hoch. so dass es einfach passt! Nach der üblichen Schminkprozedur lasse ich diemal meine Haar wieder offen, jedoch ungeglättet, so dass sie unten sanfte Wellen schlagen.

Ich bin noch immer nervös. wenn ich daran denke, wie der Abend heute ausgehen KÖNNTE, doch ich bin mir ziemlich sicher, dass Tom seinem Bruder verschweigen wird, dass wir gestern aus waren und das er sich heute auch dermaßen benehmen wird. Ob Bill ihm erzählt hat, dass ich mit komme? Ehe ich meine Überlegungen fortsezten kann, klingelt es an der Tür. Zu meinem Pech bin ich, wie irgendwie immer, wenn Bill mich abholt noch nicht ganz fertig, hüpe trotzdem die Treppen runter und öffne Bill die Tür, welcher mich sehr lieb anlächelt und mit einem Kuss dicht neben dem Mund begrüßt.

"Warte noch einen Moment hier unten, Ja? Ich bin noch nicht ganzh fertig.. 'tschuldige.", murmele ich leicht verlegen, schenke Bill mein schönstes Lächeln und gehe die Treppen wieder hoch. 

13.6.07 20:03


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